Medienkompetenzförderung konsequent ausbauen – André Kuper

Düsseldorf. „Unsere Welt wird immer digitaler und stärker durch unterschiedlichste Medien geprägt“, weiß André Kuper und ist sich sicher: „Alle Menschen in NRW sollen sich darin sicher und kompetent bewegen können, egal, wie alt sie sind.“ Die Förderung der Medienkompetenz sei deshalb ein Schwerpunkt in der Medienpolitik des Landes. Im aktuellen Fachausschuss für Kultur und Medien war dies nun ein Schwerpunktthema.
Medienkompetenzförderung bestehe in NRW nicht nur aus einem Titel im Medienhaushalt. Sie sei tatsächlich eine ressortübergreifende Aufgabe und werde konsequent ausgebaut. Eine verbindliche Verankerung in den Schulen, der Ausbau in Sachen Medienscouts  und vielem mehr komme dem Thema die Bedeutung zu, die es auch verdiene.
Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte erführen Unterstützung durch das Internet-ABC, den NewsCheck NRW, das neue Projekt fakeOFF oder auch mittels der Reihe ‚Kompetent im Netz‘.
 
André Kuper weiter: „Mit dem DigitalCheckNRW, inzwischen in schon sechs Sprachen, erreichen wir Er-wachsene, mit ‚Stabil im Netz‘ auch Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Hinzu kommen Angebote gegen Online-Gewalt und Cybergrooming, Projekte zur Auseinandersetzung mit Desinformation und KI sowie Serious Games wie ‚Wer ist Bilal?‘ und ‚Leons Identität‘. Wir entwickeln unsere Angebote laufend weiter, weil sich die digitale Welt mit TikTok, Deepfakes und Künstlicher Intelligenz rasant verändert.
Medienkompetenz sei eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und eine wehrhafte Demokratie. Angesichts von Desinformation, Deepfakes, Hass und Hetze und den rasanten Entwicklungen bei Künstlicher Intelligenz sollten Menschen befähigt sein, sich sicher, selbstbestimmt und kritisch in der digitalen Welt zu bewegen.