Nordrhein-Westfalen investiert 23,9 Millionen Euro in kommunalen Klimaschutz

André Kuper MdL: „Klimaanpassung beginnt dort, wo die Menschen leben – in unseren Städten und Gemeinden“

Nordrhein-Westfalen unterstützt seine Städte und Gemeinden weiterhin kraftvoll dabei, sich besser auf zunehmende Hitzeperioden, Starkregenereignisse und andere Wetterextreme einzustellen. Im Rahmen des Wettbewerbs „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ wurden jetzt 19 neue Projekte ausgewählt, die mit insgesamt 23,9 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln gefördert werden.

André Kuper MdL begrüßt diese Investitionen ausdrücklich:

„Die Folgen des Klimawandels sind längst auch in unseren Städten und Gemeinden spürbar. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass Nordrhein-Westfalen gezielt in Klimaanpassung vor Ort investiert. Klimaschutz und Klimaanpassung dürfen nicht abstrakt bleiben – sie müssen dort ankommen, wo die Menschen leben: auf Schulhöfen, in Kitas, auf öffentlichen Plätzen, in Parks und in unseren Quartieren.“

Die geförderten Maßnahmen setzen unmittelbar in den Kommunen an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten. Dort sollen unter anderem Sonnensegel, Fassadenbegrünungen, entsiegelte Flächen und neue Begrünungskonzepte dafür sorgen, dass Kinder, Jugendliche und Beschäftigte besser vor Hitze und UV-Strahlung geschützt werden.

Zugleich investieren die Kommunen in moderne Entwässerungssysteme nach dem sogenannten Schwammstadtprinzip. Regenwasser soll bei Starkregen künftig stärker vor Ort aufgenommen, gespeichert und genutzt werden, anstatt die Kanalisation zusätzlich zu belasten. Damit werden Klimaanpassung, Hochwasserschutz und eine bessere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum sinnvoll miteinander verbunden.

Auch in Ostwestfalen-Lippe werden wichtige Projekte umgesetzt. So sollen unter anderem vormals versiegelte Flächen und öffentliche Räume klimaresilienter gestaltet werden. In Bielefeld wird eine ehemalige Fläche in eine schattenspendende Parkanlage umgewandelt, während Borgholzhausen Maßnahmen zum besseren Umgang mit Starkregen und urbanen Überflutungen vorsieht.

„Diese Projekte zeigen, dass Klimaanpassung ganz konkret Lebensqualität schafft“, so Kuper weiter. „Mehr Grün, mehr Schatten, bessere Wasserspeicherung und ein wirksamer Schutz vor Starkregen sind Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unserer Kommunen. Gerade Familien, Kinder, ältere Menschen und alle, die öffentliche Räume täglich nutzen, profitieren davon unmittelbar.“

Die Bandbreite der nun ausgewählten Projekte reicht von begrünten Schulhöfen und Kita-Außenflächen über neue Trinkbrunnen und Parkanlagen bis hin zu Maßnahmen des Hochwasser- und Starkregenschutzes. Damit stärkt Nordrhein-Westfalen die Widerstandsfähigkeit seiner Kommunen gegenüber den Folgen des Klimawandels und unterstützt sie zugleich dabei, ihre öffentlichen Räume attraktiver, grüner und lebenswerter zu gestalten.